Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung
schließen schließen

Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung
Kundenbewertungen 1 2 3 4 5
  • Artikelnummer: 61400159
  • PDF PDF-Dateien, 17 Seiten DIN-A4
  • EPUB EPUB-Datei, für eBook-Reader
  • Online Online-Direktansicht
  • PDF 17 Seiten DIN-A4
Erhältlich als Download
€ 6,99
In den Warenkorb
In den Warenkorb

Über das Produkt

Zusatzrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rente stellen eine hochinteressante Möglichkeit der Altersvorsorge dar. Sie sind für all jene möglich, die vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in den Ruhestand gehen möchten und dann Abschläge von ihrer Altersrente in Kauf nehmen müssten. Diese Rentenabschläge können sie durch zusätzliche Rentenbeiträge ausgleichen. Der Rückkauf von Rentenabschlägen ist nicht sogar nicht erst ab 50 Jahren möglich, sondern bei Nachweis eines berechtigten Interesses sogar schon vor dem fünfzigsten Geburtstag.

Der Autor dieses Dossiers zählt triftige Argumente auf gegen die These, dass sich der Ausgleich von Rentenabschlägen angeblich nicht lohne, und stellt Vergleichsberechnungen zwischen der Zusatzrente aus Ausgleichsbetrag und der Rürup-Rente an. Zudem berechnet er das Rentenplus bei Weiterarbeit bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze und bei finanzieller Beteiligung des Arbeitgebers am Ausgleichsbetrag. Erhebliche finanzielle Vorteile sieht er insbesondere für rentennahe Ost-Versicherte.

Dass sich freiwillige Rentenbeiträge auch aus Nettosicht lohnen, zeigt folgendes Beispiel: Ein im Jahr 1958 geborener Nicht-Pflichtversicherter (z.B. Selbstständiger oder Beamter) zahlt in den sechs Jahren 2018 bis 2023 freiwillige Beiträge von jeweils 10.000 Euro pro Jahr in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Das ergibt eine Beitragssumme von brutto 60.000,-€. Nach Steuern sinkt diese Summe bei einem durchschnittlich abzugsfähigen Teil von 91% sowie einem persönlichen Grenzsteuersatz von beispielsweise 40% auf 38.160,-€ netto.

Die garantierte gesetzliche Rente brutto wird dann bei monatlich 264,-€ liegen. Davon gehen bei gesetzlich krankenversicherten Rentnern rund 11% bzw. 29,-€ für Beiträge zur GKV/GPV ab und Steuern in Höhe von 51,-€ ab (Besteuerungsanteil 84% bei Rentenbeginn im Jahr 2024, niedrigerer Grenzsteuersatz von 28% im Ruhestand), sodass die monatlich garantierte gesetzliche Rente nach GKV/GPV-Beiträgen und Steuern auf 184,-€ netto sinkt.

Teilt man die Netto-Beitragssumme von 38.160,-€ durch die monatliche Netto-Rente von 184,-€, dann dauert es 207 Monate bzw. 17,3 Jahre, bis der »break-even-point« erreicht ist. Der mit 66 Jahren in Rente gehende Beitragszahler müsste also gut 83 Jahre alt werden, um kein Geld zu verlieren. Daraus aber den Schluss zu ziehen, das lohne sich nicht, ist falsch angesichts folgender fünf Gegenargumente:

1. Der im Jahr 1958 geborene Versicherte hat mit 66 Jahren nach der Sterbetafel des Statistischen Bundesamts noch eine fernere Lebenserwartung von rund 19 Jahren (bei Männern) bzw. 23 Jahren (bei Frauen). Das sind mehr als die genannten 17,3 Jahre.

2. Die gesetzliche Rente aus freiwilligen Beiträgen schließt auch den Anspruch auf eine Hinterbliebenenabsicherung (z.B. Witwen- bzw. Witwerrente von 55 bis 60% der Altersrente des Verstorbenen) mit ein. Bei Berücksichtigung der ferneren Lebenserwartung des über- bzw. längstlebenden Ehepartners erhöht sich die Rentendauer.

3. Die Netto-Beitragssumme würde nur dann erst nach 17 Jahren zurückfließen, wenn es in Zukunft nur noch Nullrunden bei der Rente gäbe. Das ist aber völlig wirklichkeitsfremd. Wenn man beispielsweise eine moderate Rentensteigerung von 1,5% pro Jahr annimmt, erhöht sich die gesetzliche Rente brutto in den folgenden 25 Jahren (sechs Jahre bis zur Rente mit 66 und danach 19 Rentenjahre) bereits um gut 45% auf bis zu rund 383,-€ monatlich.

4. Wer privat krankenversichert ist (das trifft für viele freiwillige Beitragszahler zu, wie z.B. bei fast allen Beamten, aber auch bei Selbstständigen mit hohem Einkommen), erhält von der Deutschen Rentenversicherung noch einen Zuschuss in Höhe von 7,3% der Bruttorente zu seiner privaten Krankenversicherung, der nach geplanten Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung sogar auf 7,8% steigen würde. Dadurch erhöht sich die garantierte gesetzliche Rente auf monatlich 285,-€ und die mögliche gesetzliche Rente auf bis zu 413,-€. Gesetzlich krankenversicherte Rentner müssen allerdings von der Bruttorente noch einen Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe von aktuell rund 11% abziehen.

Derzeit gibt es keine Rürup-Rentenversicherung und erst recht keine private Rentenversicherung, die angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase mehr bieten kann als die gesetzliche Rentenversicherung. Die Deutsche Rentenversicherung geht von einer erzielbaren Jahresrendite der gesetzlichen Rente von 2 bis 3% aus. Das ist zwar nicht besonders hoch, aber immer noch deutlich mehr als bei den Angeboten der privaten Versicherungswirtschaft.

Diese Broschüre erhalten Sie als Online-Direktansicht in unserem Portal und als eBook zum Download (Dateiformat PDF und EPUB). Damit können Sie es auf allen gängigen eBook-Readern verwenden (z.B. Apple iPad, Tolino, etc.).


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einführung
  • 2. Zusatzrente aus Ausgleichsbetrag
    • 2.1 Grundlagen zum Ausgleichsbetrag
    • 2.2 Höhe des Ausgleichsbetrags
    • 2.3 Höhe der Zusatzrente
    • 2.4 Teilzahlungen ab dem 50. Lebensjahr
    • 2.5 Ausgleichsbetrag für Teile von Rentenabschlägen
    • 2.6 Rentenplus bei Verzicht auf Rente mit 63 Jahren
    • 2.7 Vorteile durch Beteiligung des Arbeitgebers
    • 2.8 Finanzielle Vorteile für Ost-Versicherte

Ihr Logo auf diesem Titel

€ 6,99
In den Warenkorb
In den Warenkorb
alle Preise inkl. gesetzl. MWSt ggf. zzgl. Versandkosten
schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.