Pensionen: Versorgungsfreibetrag bei Bezügen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

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Werden Versorgungsbezüge, die wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gezahlt werden, umgewandelt in einen Versorgungsbezug wegen Erreichens der Altersgrenze, ist für die Berechnung des Versorgungsfreibetrags weiterhin das Jahr des Beginns des Versorgungsbezugs wegen verminderter Erwerbsfähigkeit maßgebend.

Erhalten Sie zunächst Versorgungsbezüge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, ist maßgebend für die Höhe des Versorgungsfreibetrags und des Zuschlags zum Versorgungsfreibetrag das Jahr des Beginns dieser Versorgungsbezüge. Dabei gilt: umso früher der Versorgungsbeginn, desto höher der mögliche Versorgungsfreibetrag inklusive Zuschlag.

Werden die Versorgungsbezüge in einen Versorgungsbezug wegen Erreichens der Altersgrenze umgewandelt, wollten einige Finanzämter zum Nachteil der Pensionäre diesen Zeitpunkt als Versorgungsbeginn bei der Berechnung des Versorgungsfreibetrags ansetzen. Erfreulicherweise hat nun die Finanzverwaltung klargestellt, dass für diese Altersbezüge zur Berechnung des Versorgungsfreibetrags weiterhin das Jahr des Beginns des Versorgungsbezugs wegen verminderter Erwerbsfähigkeit maßgebend ist. Da es sich bei der Umwandlung des Versorgungsbezugs nicht um eine regelmäßige Anpassung handelt, muss das Finanzamt den Versorgungsfreibetrag entsprechend neu berechnen (BMF-Schreiben vom 13.9.2010, BStBl. 2010 I S. 681 Tz. 118).

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