Schutzschirme: Aber für wen eigentlich?

Einen interessanten Beitrag habe ich heute bei LobbyControl gelesen. Kurz gesagt geht es um Folgendes:

  • Es gibt einen „Deutschlandfonds“
  • dieser ist mit 100 Mrd Euro ausgestattet
  • die wiederum in Form von Krediten und Bürgschaften an angeschlagene Unternehmen verteilt werden sollen.

Nun mehren sich die Befürchtungen, dass dieses Geld vor allem Großunternehmen zugute kommen wird. Der Mittelstand, so wird befürchtet, geht leer aus.

Ohne jetzt selbst viele Worte zu machen, lege ich Ihnen einfach mal den Beitrag von LobbyControl ans Herz, außerdem einen Beitrag des manager-magazins. Und der Spiegel hat sich auch geäußert.

Noch ein persönliches Schlusswort: Nicht nur in meiner Eigenschaft als Redakteurin der „Steuertipps für Selbstständige“ (auf die ich hier anstandshalber nicht verlinke ;-) ) hoffe ich, dass „meine“ KMUs auch was vom Kuchen abbekommen! Ich glaube, ohne Mittelständler und die Arbeitsplätze, die sie schaffen, hätten wir ein noch größeres Problem…

3 Kommentare zu “Schutzschirme: Aber für wen eigentlich?”

  1. Michael Santak 6 März 2009 at 14:00 #

    Ich kenne KMUs, die gerade jetzt antizyklisch investieren und keine Probleme mit der Kreditbeschaffung haben. Wenn die Produktion gedrosselt werden muss, ergibt sich Zeit, die Zukunft in Angriff zu nehmen, z. B. an einen günstigeren Standort umziehen oder verstreute Standort zusammenlegen. Die 100 Mrd. Euro sollten nur an Firmen vergeben werden, die sie auch zurückzahlen können plus Zinsen in zweistelliger Höhe. Schließlich ist es unser aller Geld.

  2. Lehrerin 17 März 2009 at 23:28 #

    Wenn’s Geld regnet: Die Schirme umdrehen und nach Hause gehen! Doch anders als in Anders’ Märchen fallen in der Realität die Goldtaler nicht auf die Armen, sondern auf die Bankster.

  3. Maike Backhaus 18 März 2009 at 11:33 #

    @ Lehrerin: hehe, das ist ein guter Vorschlag! :-)


Eine Antwort schreiben