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Das ist ja bekanntlich die Antwort schlechthin. Und so wundert es mich auch nicht, dass sie in der Antwort auf diese Frage vorkommt: Ab welchem Zeitpunkt im Jahr 2009 arbeiten wir Steuerzahler endlich für die eigene Tasche?
14. Juli 2009, 8.42 Uhr! Der Bund der Steuerzahler hat es ganz genau ausgerechnet und erklärt dazu:
…wird auf Grundlage der volkswirtschaftlichen Einkommensbelastungsquote errechnet. Mit dieser Quote wird gezeigt, wie viel der Staat vom Einkommen der Bürger und Unternehmen über Steuern und Sozialabgaben rein rechnerisch einbehält. Für das Jahr 2009 beträgt die Quote 53,3 Prozent. Demzufolge lässt sich der 14. Juli, 8.42 Uhr, als exakter Zeitpunkt, bis zu dem die Steuer- und Abgabenzahler für den Staat arbeiten müssen, berechnen.
Ab heute gehört also mein ganzes Geld tatsächlich mir. Was stelle ich jetzt damit an? Urlaub? Digitale Spiegelreflexkamera? Flachbild-Fernseher? Aber halt. Der Staat hat sich nicht in den vergangenen Monaten mein ganzes Geld genommen und mich mit leerem Kühlschrank in einer ungeheizten Wohnung zurückgelassen… Die Krötenwanderung findet ja hübsch regelmäßig statt. Aber soll ich deshalb tatsächlich den Steuerzahler-Gedenktag ignorieren? Nein. Heute kurbel ich die Wirtschaft an. In meinem Geldbeutel befinden sich aktuell 51,11 Euro und ein 2-Kronen-Stück aus einem Urlaub in Dänemark und eine Kreditkarte.
Wofür soll ich das Geld verprassen? Vorschläge bitte in den Kommentaren!
(Bild: © Harald Wanetschka, pixelio.de)
5 Kommentare zu “42”
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Wird die Antwort auf die Frage, wann wieder bessere Zeiten für Steuerzahler beginnen, ebenfalls 42 lauten (genauer: 2042 oder 3042)?
Für Ihre 51,11 Euro können Sie sich zwei Steuer-Spar-Erklärungen bzw. zwei SteuerBerater-Tipps kaufen und damit noch mehr Steuern sparen. Aber mal äährlich: Wenn wir weniger Steuern bezahlen, hat der Staat doch kein Geld für die Milliarden-Zuschüsse zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie zur Künstlersozialkasse. Dann müssten die Beitragssätze angehoben werden und wir liegen wieder bei 53% Abgabenbelastung. Oder glauben Sie etwa, irgendein Politiker würde es wagen, die Spitzenverdiener noch stärker zur Kasse zu bitten (höherer Spitzensteuersatz, Vermögensteuer, höhere Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungszweigen)? Dann wandern doch noch mehr aus und übrig bleiben die Geringverdiener und die Transferleistungsprofiteure (solange es dann diesen Sozialtransfer, sprich die Umverteilung von oben nach unten, noch gibt).
@ Lehrerin: Aber selbstverständlich heißt die Antwort “42″
Was denn sonst?!
@ Integrator: Meine Steuererklärung habe ich *natürlich* schon gemacht. Aber wo Sie mich gerade daran erinnern: Eigentlich könnte sich das Finanzamt mal langsam melden… Außerdem: ich hab gar nix dagegen, Steuern zu zahlen. Schulen, Polizisten, und ja: auch Zuschüsse zur Künstlersozialkasse etc. müssen eben irgendwie bezahlt werden. Nur würde ich gerne manchmal das Geld zweckgebunden an den Staat schicken…
Hey, die Kronen kauf ich Ihnen ab (wenn Sie die unbedingt los werden wollen). Wie viel wollen Sie dafür haben? Sind ja fast nix mehr wert, werden ja sowieso durch den Euro abgelöst. Also schnell weg damit!
Wenn Sie Ihr Geld zweckgebunden an den Staat schicken möchten, z.B. für Bildung, Schulen, LehrerInnen, dann wäre das ja so etwas wie eine Spende. Vielleicht wäre das eine neue Methode der Finanzierung öffentlicher Aufgaben: Jedes Ressort muss Spendengelder einwerben, um seine Projekte zu finanzieren. Ich glaube, für Bildung würde mehr Geld zusammenkommen als für Verteidigung bzw. Rüstung.