Steuer-Links vom 6.4.2010

Die Tücken der Technik: Finanzbeamte verzweifeln an Software. Der deutsche Fiskus brauchte fünf Jahre, um Daten aus dem EU-weiten Austausch von Informationen zur Zinssteuer verarbeiten zu können. Das berichtet die Wirtschaftswoche.

Personalmangel: Dem Staat entgehen Jahr für Jahr Milliardenbeträge – weil die Beamten fehlen, die das Geld eintreiben. Besonders Kleinbetriebe werden seltener geprüft, weiß die Süddeutsche. Gut für “meine” Selbstständigen, schlecht für den Staat.

Ein Sexkino ist keine Kultureinrichtung, entschied der Europäische Gerichtshof. Konsequenz: Es wird der volle Umsatzsteuersatz fällig. Ausschlaggebend für das Urteil war, dass die Zuschauer in Einzelkabinen saßen. Hätten alle zusammen in einem großen Kinosaal einen Porno geschaut, dann wäre das Kultur gewesen. Mehr dazu bei Spiegel online.
Skurril und gut für die Suchmaschinenoptimierung ;-)

Eine Antwort schreiben