Drei Minuten in unserem Büro (und was das mit dem Oktoberfest zu tun hat)

© muenchen.deDer Türdurchgang verdunkelt sich und unser Lieblings-Portalmanager steht vor uns…: Oh nein, der Christoph schon wieder. Der hat auch immer nur Arbeitsaufträge!

Christoph grinst sich einen und wünscht sich: Schreibt doch mal was über das Oktoberfest! Was könnte man denn bei uns da schreiben? Alle schreiben was darüber!

Wir: Man könnte einen Betriebsausflug dahin machen und muss aufpassen, dass man die Grenze von 110 Euro pro Mitarbeiter nicht überschreitet.

Findet er dann doch nicht so spannend: Rechnet doch aus, was der Staat daran verdient. Mit Steuern und so. Also, wie viele Pommes werden verkauft und so weiter.

Wir: Zum Hieressen oder zum Mitnehmen? Sind dann 7 oder 19 Prozent Umsatzsteuer.

Christoph: Ah so, nee, aber die Leute müssen ja auch hinfahren mit der Bahn.

Wir: Langstrecke oder Kurzstrecke? Das wirkt sich gleich auf die Umsatzsteuer aus.

Er lässt nicht locker: Gut, aber sie übernachten auch irgendwo.

Wir: Mit Frühstück oder ohne?

Wir haben dann versprochen, in der Mittagspause ein kreatives Brainstorming zu machen. War schwierig, weil wir fast vom Auto überfahren wurden. Und statt Haxn und Maß gab es nur Schnitzelbrötchen und Eis. Da fehlte die authentische Atmosphäre (ehrlich gesagt war ich noch nie auf dem Oktoberfest, ich behaupte das jetzt einfach mal so).

Für Statistik-FetischistenFans haben wir aber noch folgende Links im Angebot:

Das Münchner Oktoberfest in Zahlen (Stadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft)

Diese Seite gibt Antwort auf wichtige Fragen wie:

  • Wie viele Speisereste und Knochen fielen auf der Wiesn 2006 an?
  • Wie viele Meter Stehplätze gibt es bei den Toilettenanlagen?
  • Wie ist die Entwicklung der Hendl-Verkaufszahlen von 1950 bis 2009?
  • Wie viele Tassen Kaffee und Tee tranken die Wiesn-Besucher 2009?

Wiesn-Besucher-Barometer (Oktoberfest-tv.de)

Überraschung: Freitags ab 18 Uhr bis Sonntags um 18 Uhr ist die Wiesn am vollsten. Die Statistiken sind zum größten Teil dieselben wie auf der Seite der Stadt München.

2 Kommentare zu “Drei Minuten in unserem Büro (und was das mit dem Oktoberfest zu tun hat)”

  1. Christoph 23 September 2010 at 14:04 #

    Das “Lieblings-” könnt Ihr Euch schenken. Den einzigien als “Lieblings…” zu titulieren ist keine große Ehre. ;-)

    Zur Statistik könnte ich Euch sagen, wie viel Händl, Wiesnbier und Brezn ich letztes Jahr konsumiert habe, aber das behalte ich lieber für mich.

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